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Schulsozialarbeit - ein Unterstützungsangebot an Schülerinnen und Schüler

Ansprechpartner

Friedrich Traub
Bereichsleitung Soziale Dienste

Tel: 07 61 / 88 508-640
Eine Email schreiben

Dunantstraße 2
79110 Freiburg

Ziel der DRK-Schulsozialarbeit ist es, junge Menschen in ihrer Entwicklung und Persönlichkeit ganzheitlich zu fördern und zu bilden. Grundlage dafür ist eine verbindliche und partnerschaftliche Kooperation des DRK mit den Schulen. Die Angebote der Schulsozialarbeit sind vielfältig, niedrigschwellig erreichbar und dauerhaft und fest im Schulalltag verankert.

Soziale und schulische Integration

Der DRK-Kreisverband Freiburg ist Träger der Schulsozialarbeit an folgenden Freiburger Schulen. Hebelschule, Albert-Schweitzer-Schule I, Albert-Schweitzer-Schule II, Albert-Schweitzer-Schule III Feyelschule, Schauinslandschule, Staudinger Gesamtschule, Vigelius-Grundschule, Vigelius-Hauptschule, Karlschule-Werkrealschule, Karlschule-Grundschule, Tullaschule, Reinhold-Schneider-Grundschule

Bei den drei Letztgenannten liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der sozialen und schulischen Integration von Schülerinnen und Schülern, die Vorbereitungsklassen besuchen. Die Schulsozialarbeit wird von sozialen Fachkräften  geleistet und orientiert sich an den gemeinsam mit dem DRK  entwickelten Freiburger Qualitätsstandards für Schulsozialarbeit.

 

Hier finden Sie die Schulen und
die Kontaktdaten unserer
Schulsozialarbeiter/innen

Schulsozialarbeit

  • Die Rolle der Schulsozialarbeit

    Schulsozialarbeiter/innen sind  Unterstützer/innen  für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer.  Als Ansprechpartner/innen außerhalb des üblichen Lehrbetriebs, bieten sie Hilfe und Beratung bei Fragen und Problemen innerhalb der Schule, der Familie oder des sozialen Umfelds an. Sie intervenieren bei Krisen und führen regelmäßige Gespräche mit Eltern und Lehrern.

     

  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit und Projekte

    Dazu zählen geschlechtsspezifische Angebote, erlebnispädagogische Aktivitäten, Gewaltprävention, Gesundheitsprävention, Streitschlichter-Ausbildung und unterrichtsbegleitende Projekte.

  • Ohne sie geht es nicht - Netzwerkarbeit

    Schulsozialarbeit vernetzt die Bildungsinstitution Schule mit den sozialen Akteuren des Gemeinwesens wie Bürgervereine, Verbände, Ämter, Behörde und Einzelpersonen sowie mit der Angebotsvielfalt des Deutschen Roten Kreuzes, beispielsweise mit dem Jugendrotkreuz, der Migrationsarbeit und der Familienbildung. Diese Kooperationen werden von den Schulsozialarbeiter/innen genützt, unterstützt und weiterentwickelt.

  • Integration und Teamgeist - Kick for boys

    Im Herbst 2014 startete erstmals das Integrationsprojekt „Kick for Boys“. Die Zielgruppe an die sich das Projekt richtet sind zum einen Schüler der internationalen Vorbereitungsklassen an der Karlschule und der Albert-Schweitzer Schule II, sowie Kinder aus dem Flüchtlingswohnheim in der Bissierstraße. Das Projekt wird durch den Innovationsfond der Bildungsregion Freiburg gefördert. Entstanden ist „Kick for Boys“ durch eine Kooperationspartnerschaft der step stiftung Freiburg, dem Arbeitsbereich für Sportpädagogik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, den beteiligten Schulen und dem DRK Kreisverband Freiburg (Projekt „Take Care!“ und Schulsozialarbeit). Kernpunkt des Projekts ist ein wöchentliches Fußballangebot für Jungen verschiedener Jahrgänge. Neben sozialem Lernen und aktiver Beziehungsarbeit durch die Trainer wird der Aufbau einer Kooperation zwischen örtlichen Sportvereinen, Schulen und dem DRK Projekt „Take Care!“ mit dem Ziel nachhaltiger Kontaktvermittlung angestrebt.

    Integration und Teamgeist: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/projekte-in-deutschland/integration-teamgeist-und-neue-freundschaften/

  • Projekt Rapflektion 2.0

    Hintergrund ders Projekts

    Rapmusik bestimmt häufig die Alltagswelt der Jugendlichen. Der Mainstream der Rapkultur in Deutschland hat sich allerdings inzwischen weit von seinen politischen und sozialen Wurzeln entfernt und ist stattdessen oft geprägt von diskriminierenden und sexistischen Inhalten, die in realitätsfernen Musikvideos präsentiert werden.

    Vor diesem Hintergrund hat Carlos Utermöhlen (Künstlername Carlos Zamora) das Projekt Rapflektion – mit dem er seit 2006 an Schulen, Jugendzentren, Gefängnissen etc. in ganz Deutschland, sowie weiten Teilen Lateinamerikas unterwegs ist – konzipiert.

    20 Schülerinnen und Schüler nahmen an der ersten Projektwoche teil. Unter ihnen waren auch ein aktueller sowie viele ehemalige Schüler aus den internationalen Vorbereitungsklassen, für die das Projekt natürlich auch nochmal spezielle Sprachförderung bedeutete. Ziel war es für jeden Teilnehmer, eigenständig einen kurzen Text  zu schreiben, der am Ende des Projekts im Tonstudio gerappt oder gesungen, aufgenommen werden sollte. Carlos Utermöhlen und Fabian Fennig begleiteten und unterstützen die Gruppen dabei intensiv. Thematisch nahmen die Schüler/innen in ihren Texten Bezug zu individuellen biografischen Geschichten, sowie zu ihren Lebens- und Gefühlswelten allgemein. Dabei lernten sie Rapmusik von einer für sie völlig neuen Seite kennen. Ebenso wurde ihnen klar wieviel Arbeit hinter den Songs steckt. Alle Teilnehmer/innen blieben bis zum Ende dabei und zeigten teilweise großes musikalisches Potential von dem sie selbst überrascht waren. Die Aufnahme im Tonstudio war für alle eine unglaublich aufregende und schöne Erfahrung. Hier wurden 2 erste, auf Free Beats aufgenommene Songs produziert, mit einem für die kurze Zeit beachtlichen Ergebnis. Die Selbstwirksamkeitserfahrungen und die große Anerkennung, die die Teilnehmer im Laufe der Woche erhielten, rechtfertigten am Ende alle Bemühungen die in das ganze Projekt gesteckt wurden.

    Im November 2019 wurde dann mit einer etwas kleineren Gruppe der Song „Die Zeit wird zeigen“ aufgenommen. Im Februar 2020 wurde das Video dann endgültig fertig gestellt.

    Rapflektion 2.0 auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=H0sKR-qXAaA

  • Downloads

    Downloads

    Für ein Aufwachsen im Wohlergehen: Die Rahmenkonzeption der DRK-Schulsozialarbeit.

    Inklusive Jugendberufshilfe. Ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der Jugendsozialarbeit.

    Reader Schulsozialarbeit - Band 1: Aktuelle Beiträge und Reflexionen eines vielschichtigen Theorie- und Praxisfeldes.

    Reader Schulsozialarbeit - Band 2: Hintergründe und Empfehlungen zu Querschnittsthemen eines komplexen Handlungsfeldes.

    Reader Schulsozialarbeit - Band 3: Von den Nachbarn lernen - Internationaler Vergleich von Jugendsozialarbeit an Schule.