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Positive Bilanz


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Donnerstag, 25. Juli 2019

Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Freiburg e.V. zieht trotz angespannter Arbeitsmarktlage eine positive Bilanz für den Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in Freiburg. Die Einhaltung der Hilfsfristen konnte im Jahr 2018 stabilisiert, im Notarztdienst sogar etwas verbessert werden. Die Vorhaltung des Notarztes an der Universitätsklinik wurde am Wochenende ausgebaut. Um die Personalsituation weiter zu verbessern wurde die Ausbildung von Rettungssanitätern und Notfallsanitätern verstärkt. Die Qualitätsindikatoren sind trotz der schwierigen Rahmenbedingungen positiv. Im ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz wurden komplexe Einsatzlagen und Großveranstaltungen bewältigt.

Um dem Personalengpass entgegenzuwirken und die Versorgung für die Bevölkerung weiterhin bedarfsgerecht zu organisieren hatte das DRK schon im vergangenen Jahr Maßnahmen eingeleitet, die die Situation verbessern.

• Ausbildung von 15 Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern bis Ende 2018
• Verstärkung der Ausbildung der Notfallsanitäter/-innen und Erhöhung der Anzahl der Auszubildenden auf 29 im Jahr 2019
• Verstärkte überregionale Personalgewinnung
• Verstärkung der Ausbildung auch im Hochschwarzwald ab 10/2019 mit jährlich mindestens drei Auszubildenden
• Verstärkung der Einbindung des ehrenamtlichen Arbeitskreises Rettungsdienst

Im Rettungsdienstbereich Freiburg/ Breisgau-Hochschwarzwald wurde im Jahr 2018 trotz der personellen Engpässe eine hohe Qualität im Rettungsdienst erreicht. Dies zeigt sich bspw. in einer schnellen Ausrückzeit und insbesondere in der niedrigen Eintreffzeit am Unfallort, die über alle Bereiche bei durchschnittlich 08:19 Minuten lag. Insgesamt wurden nahezu in allen Teilen des Rettungsdienstbereiches die Patienten innerhalb von einer Stunde der geeigneten Behandlung im Krankenhaus zugeführt.

Der ehrenamtliche Bevölkerungsschutz ergänzt mit den Einsatzeinheiten und den Fachdiensten Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV), Rettungshunden und den Helfer-vor- Ort-Gruppen den Rettungsdienst wirkungsvoll. Im Jahr 2018 kamen die Helfer-vor-Ort-Gruppen 1907-mal zum Einsatz. Die Rettungshundestaffeln absolvierten neun und die Gruppe der Psychosozialen Notfallversorgung insgesamt 122 Einsätze. Die Einsatzeinheiten im Rettungsdienstbereich waren bei diversen Großschadenslagen und zuletzt bei Bombenfunden im Stadtgebiet von Freiburg, sowie in Löffingen gefordert.
In den Einsatzeinheiten und Fachdiensten sind rund 350 ehrenamtliche Mitarbeitende des DRK aktiv.

Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Freiburg e.V. ist Träger des Rettungsdienstes im Rettungsdienstbereich Freiburg/ Breisgau-Hochschwarzwald. Aufgabenschwerpunkte des Rettungsdienstes sind die Integrierte Leitstelle, die Notfallrettung und der Krankentransport. Die gesetzliche Grundlage des Rettungsdienstes ist das Rettungsdienstgesetz des Landes Baden-Württemberg. Das DRK ist für den gesamten Rettungsdienstbereich zuständig. Hinzu kommen die Städte Bonndorf und St.Blasien, die ebenfalls versorgt werden. Im Rettungsdienstbereich Freiburg/ Breisgau-Hochschwarzwald gibt es sechs Rettungswachen, vier Notarztstandorte und die Integrierte Leitstelle, die die Notrufe entgegennimmt. Seit 2014 gibt es die dreijährige Berufsausbildung zum Notfallsanitäter. Der DRK Kreisverband Freiburg e.V. beschäftigt rund 380 Mitarbeitende im Rettungsdienst. Im Bevölkerungsschutz organisiert der DRK Kreisverband Freiburg drei Einsatzeinheiten und dazugehörige Fachdienste wie die Psychosoziale Notfallversorgung, Rettungshundestaffeln, Sicherheit und Technik, Betreuung, sowie 10 Helfer-vor-Ort-Gruppen mit rund 200 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Autor: DRK-KV-Freiburg · Bild: Andre Zelck / DRK

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