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Neuer Partner in der Prävention


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Donnerstag, 4. Juli 2019

Das Phänomen Anrufstraftaten beschäftigt die Polizeien im gesamten deutschsprachigen Raum weiterhin massiv. Die Zahlen schockieren: 9.268.103 Mio. EURO betrug in 2018 die Schadenssumme im Bereich falscher Polizeibeamter und Enkeltrick allein in Baden-Württemberg. Bundesweit beläuft sich der Schaden im Phänomenbereich falscher Polizeibeamter auf runde 100 Mio. EURO (!). Präventionsleiter Achim Hummel zieht daraus den einzig richten Schluss: „Wir müssen noch näher an die gefährdete Bevölkerungsgruppe. Vorträge und Medienveröffentlichungen alleine reichen nicht aus“, so der Chefvorbeuger im Polizeipräsidium Freiburg.

Mit dem DRK Kreisverband Freiburg e. V. ist dem Polizeipräsidium Freiburg seit heute ein weiterer starker Präventionspartner an die Seite gestellt. Dort hat man, so der hauptamtliche DRK-Vorstand Jochen Hilpert, tagtäglichen Kontakt zur gefährdeten Zielgruppe und ist gerne bereit, die warnende ROTE KARTE zu verteilen und dabei vertrauensvoll die polizeilichen Präventionstipps weiterzugeben. Koordiniert wird die Unterstützungsleistung von der Leiterin des DRK-Hausnotrufdienstes, Verena Sumser, die gleichzeitig für den mobilen sozialen Dienst beim DRK verantwortlich zeichnet. Ein großes Problem in der Prävention ist die bestehende Kommunikationskluft. Achim Hummel: „Viele alte Menschen können unsere Präventionsvorträge nicht besuchen, leben z. T. stark zurückgezogen und sind oftmals nicht in der Lage, komplexe Präventionsschriften oder gar die perfiden Tatabläufe kognitiv zu erfassen“. Deshalb schätzt man es im Referat Prävention sehr, dass immer mehr regionale Unternehmen, Banken, Vereine und vor allem Träger sozialer Belange die Vorbeugungsbotschaften direkt und unmittelbar an die Bürgerinnen und Bürger transportieren.

DRK Kreisverband Freiburg e. V. erreicht ca. 17.000 Menschen
Laut dem hauptamtlichen Vorstand Jochen Hilpert erreicht der DRK Kreisverband Freiburg ca. 17.000 Menschen. Mobiler Pflegedienst, Hausnotruf sowie Wohnanlagen für alte Menschen in Schluchsee, Buchenbach und der March gehören zum breiten Aufgabenspektrum des Freiburger Roten Kreuzes. Bei diesen immer wieder kehrenden Kontakten wird die ROTE KARTE fortan von einer wertgeschätzten Vertrauensperson übergeben. Gerade der Aspekt der Vertrauensperson ist, so Kriminalrat Achim Hummel, von eminent großer Wichtigkeit. Gewinnbringend auch, dass die Freiburger Kriminalitätsvorbeuger künftig Warntexte im Newsletter des großen Kreisverbands platzieren können und über deren Fördermitglieder und speziellen Programme für Senioren weitere zahlreiche Menschen vorbeugend erreichen können.

ROTE KARTE wurde zum Erfolgsmodell
Die ROTE KARTE wurde vom Grafiker des PP Freiburg auf Anregung des Referats Prävention entworfen und entwickelte sich zu einem Erfolgsmodell. Zwischenzeitlich wurde sie vom LKA Baden-Württemberg übernommen und wird landesweit über die regionalen Polizeipräsidien verteilt.

Autor: Karl-Heinz Schmid · Bild: Karl-Heinz Schmid

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