Intranet Sitemap Downloads Hyperlinks Startseite

Rotes Kreuz bei immer mehr Sanitäsdiensten präsent


» Zurück zur Newsseite     » Zurück zur Startseite

Mittwoch, 24. Mai 2017

Rotes Kreuz bei immer mehr Sanitätsdiensten präsent - Kreisverband Freiburg sieht Probleme bei der Finanzierung.

Es sind beachtliche Zahlen, die die meist ehrenamtlichen Helfer im Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Freiburg, im Bereich der Sanitätsdienste Jahr für Jahr leisten. Allein im vergangenen Jahren waren sie bei 660 Veranstaltungen wie Tagungen, Sport-Club Freiburg, Messen, Ski-Springen, Weinfesten oder politischen Kundgebungen präsent um für die Sicherheit der Bürger zwischen Hochschwarzwald und Rheinebene zu sorgen. Die Anzahl solcher Dienste steigt seit Jahren.

Während der Frühjahrsmesse in Freiburg stellte jetzt das Rote Kreuz die aktuelle Situation in diesem Bereich vor. Danach kann nach Ansicht von Rettungsdienstleiter Ralf Götz berichtet werden, dass die Aufgaben und Belastungen der Helfer immer vielfältiger werden. Egal ob einfaches Pflaster als kleine Dienstleistung bei einer Wanderveranstaltung oder eine umfängliche medizinische Versrogung bei sportlichen Veranstaltungen wie dem Freiburg Marathon, stets seien die Helfer gefordert ihr breites Spektrum an Einsatzmitteln bereit zu halten. Leider zeigen die Veranstalter häufig wenig Verständnis dafür, dass diese Leitungen - obwohl ehrenamtlich erbracht - auch Geld kosten. Andererseits sollen die Helfer aber heute eine bestmögliche Ausbildung und Kompetenz besitzen um bei möglichen medizinischen Ereignissen ausreichend Hilfe leisten zu können. Und gute Ausbildung der ehrenanmtlichen Helfer habe eben seinen Preis, weiß Michael Schrödel vom Kreisverband und zuständig für das Ehrenamt, zu berichten. Er bilanziert dabei 14923 Stunden der ehrenamtlichen Helfer in 2016. Diese seien von 2101 Personen vorwiegend in ihrer Freizeit geleistet worden. In der heutigen Zeit, so berichten Götz und Schrödel, seien die Anforderungen an Personal und Material gewachsen, das kaum noch mit Einnahmen aus den Sanitätsdiensten finanziert werden könne. Hochmoderne Technik begleitet die Helfer, samt entsprechenden Fahrzeugen bei vielen Diensten in der Region. Dazu komme die unsichere politische Lage, die für zusätzliche Sensibilisierung der Behörden sorge und so die eine oder andere Verstärkung mit Personal bedeute um bestmögliche Sicherheit für die Bürger leisten zu können.

Autor: M. Reinbold · Bild: M. Reinbold

Stichwortsuche
DRK-Secondhand
Rettungsdienst
DRK-HausNotruf
DRK-Seniorenzentrum March
Sanitätswachdienste

Intranet CMS-Login Impressum
Aus Liebe zum Menschen