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Die sieben besten Tipps für Erste Hilfe im Straßenverkehr


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Freitag, 7. September 2018

Was tun, wenn Sie in einen Verkehrsunfall geraten? „Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand“, sagt DRK-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. med. Jürgen Lambert.

Achten Sie auf Ihre Sicherheit. An Unfallorten im Straßenverkehr unbedingt Warnwesten tragen und die Unfallstelle absichern (Warndreieck); zuerst Gefahren für Sie und andere einschätzen. Nur wer selbst nicht in Gefahr gerät, kann helfen.

Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über die Situation: Wer ist verletzt? Wer braucht als Erster Hilfe? Bringen Sie Verletzte aus der Gefahrenzone.

Machen Sie Ihre Umgebung deutlich auf den Notfall aufmerksam. Scheuen Sie sich nicht, Anweisungen zu geben und Umstehende direkt anzusprechen, um notwendige Maßnahmen durch konkrete Ansagen zu verteilen.

Möglichst schnell den Rettungsdienst verständigen: Wo hat sich der Notfall ereignet? Den Standort möglichst exakt angeben und auf weitere Fragen vorbereitet sein, wie z. B.: Was ist geschehen? Wie viele Personen sind betroffen? Unbedingt abwarten, bis die Rettungsleitstelle alle wichtigen Informationen abgefragt hat und das Gespräch beendet.

Kontakt zum Betroffenen aufnehmen und sich auf Augenhöhe zum Betroffenen begeben. Stellen Sie sich vor, sagen Sie, dass Sie helfen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bei ihm bleiben werden. Erklären Sie immer, was Sie tun. Zuhören und einfach nur da sein hilft schon.

Betroffene medizinisch versorgen:
- Wunden verbinden (Einmalhandschuhe benutzen!),
- Bewusstlose in die Seitenlage bringen, Atmung kontrollieren und
gegebenenfalls mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen,
- Betroffenen möglichst zudecken,
- Bei Betroffenen mit Atemnot Oberkörper hochlagern.

Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Verbandkasten im Auto: Ist er vollständig, das Verbrauchsdatum nicht überschritten?

Und besonders wichtig: Erste-Hilfe-Kenntnisse aller zwei Jahre auffrischen. Die 90-Minuten-Auffrischungskurse des DRK bringen Sie auf den neuesten Stand.

Autor: DRK-Generalsekretariat Berlin · Bild: Brigitte Hiss

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