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Notarztwache Freiburg

Der DRK-Rettungsdienst Freiburg sorgt in Zusammenarbeit mit dem St. Josefskrankenhaus für die Belegung der Notarztdienste. Da der Gesetzgeber seit 1998 vorschreibt, dass auf jedem (arztbesetzten) Rettungsmittel ein Rettungsassistent (RA) vorgehalten werden muss, sind die beiden Freiburger Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) rund um die Uhr mit jeweils einem Notarzt (NA) und einem Rettungssassistenten besetzt. Deshalb wurde im Oktober 1998 die Notarztwache in dem Nebengebäude "Haus Nazareth" des St. Josefskrankenhauses eingerichtet.
Hier befinden sich neben den vier Schlafräumen für die beiden NA und RA, ein Aufenthaltsraum, Küche, Toiletten mit Dusche und ein Büro für das diensthabende Personal. Das Büro des ärztlichen Leiter Rettungsdienst befindet sich ebenfalls auf der Wache.

Das Einzugsgebiet
Von hier aus wird ein Gebiet zwischen Gundelfingen / Glottertal und Schallstadt in Nord-Süd sowie Kirchzarten / St.Peter / Hofsgrund und dem Tuniberg in Ost-West-Richtung mit ca. 240.000 Einwohnern abgedeckt. Pro Jahr werden in diesem Bereich alleine etwa 5.600 Notarzteinsätze von dieser Notarztwache geleistet. Besonderheiten: Ein Einsatz im Bereich Glottertal wird rettungsdienst-übergreifend mit einem Rettungswagen des Kreisverbandes Emmendingen (primär EM 2-83-1 RW Waldkirch) und unserem NEF aus Freiburg angefahren.
NEF-Wache
Die Besatzung
St. Josefskrankenhaus: Werktags von 6:30–19:30 Uhr werden 2 der 15 Notärzte der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin gestellt.

Freiburger Notärzte e.V.: Werktags von 19:30-6:30 Uhr sowie an den Sam-, Sonn- und Feiertage ganztags versehen 2 von insgesamt 20 Notärzten des Verein Freiburger Notärzte e.V. ihren Dienst. Der Verein stellt sich zusammen aus Ärzten der Fachrichtungen Anästhesie und Intensivmedizin / Innere Medizin / Neurologie sowie auch niedergelassene Ärzte.

Rettungsassistenten: elf der insgesamt 16 RA werden vom DRK und fünf RA vom Malteser Hilfsdienst Freiburg gestellt. Die RA des DRK Wechseln täglich um 6.30 Uhr und 16:30 Uhr, die des MHD täglich um 6:30 Uhr und 18:30 Uhr.

Aufgaben der Besatzung vor Ort
Notarzt: Er ist Beifahrer und während der Signalfahrt verantwortlich für die Navigation (Kartenmaterial) und Funkgespräche mit der Rettungsleitstelle oder anderen angeforderten Rettungsmitteln, wie z.B. KTW, RTW, RTH. Vor Ort hat der Notarzt die Aufgabe, gemeinsam mit dem rettungsdienstlichen Fachpersonal die präklinische Versorgung bei Notfallpatienten vorzunehmen. Diese beinhaltet die Wiederherstellung von lebensbedrohlich gestörten Vitalfunktionen, die Aufrechterhaltung von Vitalfunktionen und die Abwendung weiterer Schäden. Nach der Herstellung der Transportfähigkeit werden die Patienten unter kontinuierlicher Überwachung und Fortführung begonnener Therapiemaßnahmen in die nächste geeignete Klinik transportiert. Der Notarzt kommt zum Einsatz bei unmittelbaren vitalen Bedrohungen, eingeklemmten Personen, schweren Unfällen, starken Blutungen, Vergiftungen, Verbrennungen größeren Ausmaßes, Suizidversuchen und Ertrinkungsunfällen.

Das NEF-System (Notarzt) ist nicht zu verwechseln mit dem Ärztlichen Notdienst (ÄND). Der ÄND ist die kassenärztliche Vertretung der Hausärzte außerhalb ihrer Sprechzeiten, also z.B. nachts, an Feiertagen oder Wochenenden! Er ist von den niedergelassenen Ärzten organisiert und sollte mit dem Rettungsdienst nicht verwechselt werden!

Rettungsassistent auf dem NEF: Er fährt das NEF und bringt den Notarzt an die Einsatzstelle. Während der Versorgung des Notfallpatienten steht er dem Notarzt und der RTW-Besatzung zur Seite und übernimmt die organisatorische Leitung des Einsatzes vor Ort. Dies beinhaltet das Einholen von verschiedenen Informationen wie einsatztaktische Daten über die Rettungsleitstelle, Personalien und Vorerkrankungen des Patienten. Ebenfalls stellt er eine Verbindung, zur Anmeldung des Patienten, zum aufnehmenden Krankenhaus her.
Vorteile des Rendezvous-System
Im bei uns in Freiburg praktizierten sogenannten Rendezvous-System wird der Notarzt zum Notfallort gebracht, zu dem ebenfalls ein Rettungswagen entsendet wird. Letzterer kann anschließend den eigentlichen Transport durchführen, je nach Bedarf in Begleitung des Notarztes. Erfordert der Weg beispielsweise zum Krankenhaus keine ärztliche Begleitung, ist der Notarzt wieder einsatzbereit.

Im Gegensatz dazu ist der Notarztwagen (NAW) personell wie ein RTW besetzt, hinzukommt darüberhinaus ein Notarzt. Der Nachteil an diesem bei uns nicht praktiziertem System ist, dass der Arzt weniger flexibel einsetzbar ist, da er in jedem Fall eine Transportbegleitung durchführen muss, auch wenn seine Anwesenheit eigentlich nicht erforderlich wäre.
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