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Häufige Fragen

Was kostet die Ausbildung?
Sammlung in Freiburg Die Ausbildung zum Rettungshund kostet viel Zeit und Geduld. Ansonsten in erster Linie nur das, was man sowieso zur Hundehaltung braucht und das Benzingeld für die Fahrten ins Training bzw. zu anderen Veranstaltungen. Unsere Ausrüstung wird von Spenden finanziert, die wir durch Öffentlichkeitsarbeit und bei Sammelterminen bekommen.
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert ca. 2 bis 3 Jahre. Im Alter von 2,5 bis 3 Jahren sind auch die Hunde sind in der Regel soweit, dass sie die innere Reife haben, einen realen Einsatz zu laufen.
Gibt es eine Probezeit?
Ja, bei uns in der Staffel können Interessenten 6 Monate am Training teilnehmen. Innerhalb dieser Zeit können die Interessenten herausfinden, ob sie für die Rettungshundearbeit geeignet sind, ob sie sich in der Staffel wohl fühlen und ob unser Ausbildungsweg zu ihnen passt. Und auch wir können uns davon überzeugen, dass aus Hund und Hundeführer/in ein Team werden kann, das in die Staffel passt und ernsthaft mit uns arbeitet.
Im Interesse der Staffelmitglieder können wir niemanden aufnehmen, der nur zum Zeitvertreib mit seinem Hund bei uns trainieren möchte. Diese Trainingseinheiten, die ein Team braucht, gehen den anderen, die als Ziel die Einsatzfähigkeit haben, verloren. Dafür sollte man sich dann lieber einen guten Hundesportverein suchen.
Wie alt soll ein Hund zu Beginn der Ausbildung sein?
Die beste Zeit ist mit 8 bis 10 Wochen, da der Welpe dann noch in der Prägephase ist. Maximales Einstiegsalter bei Beginn der Ausbildung ist bei uns ca. 3 Jahre. Dass liegt daran, dass der Hund mit 6 Jahren spätestens seine erste Prüfung bestanden haben muss und wir mit 3 Jahren Ausbildungszeit rechnen – sofern der Hund noch keine Vorbildung hat.
Welche Rassen sind geeignet?
Azubi Prinzipiell ist jede Rasse geeignet, wenn der Hund verfressen oder verspielt ist. Jedoch gibt es Rassen, die seit Jahrhunderten dazu gezüchtet worden sind, mit dem Menschen zusammen zu arbeiten, wie z. B.: Jagdhunde, Hütehunde und Mischlinge dieser Rassen. Und es gibt Rassen, die das nicht so „im Blut“ haben, wie z. B. Herdenschutzhunde, Schlittenhunde usw. Hier ist es möglich, sie zum Rettungshund auszubilden, aber der Aufwand ist deutlich höher. Nicht zu vernachlässigen ist, ob der Hund vom Hundeführer getragen werden kann, was bei uns unabdingbar ist, immer wieder stehen wir vor der Situation, dass z. B. ein Zaun in unserem Suchgebiet ist, und dann muss Hund und auch Hundeführer darüber.
Was lernen wir in dieser Zeit?
Der Hundeführer durchläuft eine Sanitätsausbildung, dazu kommen z. B. Kynologie, Erste Hilfe am Hund, Verhalten im Einsatz und Einsatztaktik, Orientierung im Gelände, Funken, Betreuung, Technik und Sicherheit. Der Hund erlernt nach einem Eignungstest selbständiges Suchen und sicheres Anzeigen von vermissten Personen, Gehorsam (ergänzend zum Besuch einer Hundeschule), Gerätearbeit, sowie den Umgang mit akustischen und optischen Reizen. Im Team wird geübt, die verschiedenen Fähigkeiten von Mensch und Hund optimal zu kombinieren.
Wie viele Einsätze gibt es im Jahr?
Im Schnitt finden ca. ein bis zwei Einsätze pro Monat statt. Wobei es vorkommt, dass mehrere Wochen kein Einsatz stattfindet und man dann innerhalb einer Woche mehrmals alarmiert wird.
Wie groß ist das Einsatzgebiet?
Unsere Einsatzorte liegen meist in einem Gebiet zwischen Buchenbach, Bad Krozingen und Emmendingen. Hinzu kommen Nachalarmierungen durch die benachbarten Staffeln in deren Einsatzgebieten.
Braucht der Hund einen Geruchsstoff?
Ausbildung Hier gibt es unterschiedliche Suchmethoden. Die meisten unserer Teams werden in der Flächensuche ausgebildet. Hier arbeitet der Hund ohne Leine und Halsband selbständig im Wald, eigentlich wie ein Jagdhund, der Wild sucht, nur suchen unsere Hunde menschliche Witterung. Wenn sie diese haben, laufen sie der Witterung nach, bis sie den dazugehörigen Menschen gefunden haben. Passt dieser Mensch nun in das Bild, dass der Hund antrainiert bekommen hat, z. B. liegt er auf dem Boden und ist verwirrt, zeigt uns der Hund an, dass er eine Person gefunden hat. Analog arbeiten wir bei der Trümmersuche.
Eine andere Methode ist das so genannte Mantrailing (Personensuche). Hier wird der Hund an dem letzten bekannten Aufenthaltsort der vermissten Person angesetzt, indem er einen Geruchsstoff zum Riechen bekommt. Dieser Geruchsträger kann z. B. auch der Türgriff des Autos sein, mit dem der Vermisste auf den Waldparkplatz gefahren ist. Der Hund verfolgt nun den Individualgeruch dieser Person, der auch nach mehreren Tagen noch in der Luft liegt.
In unserer Staffel wollen wir die Hunde so ausbilden, dass sie auf eine dieser Methoden spezialisiert sind.
Ist die Arbeit für den Hund gefährlich?
Die „normale“ Flächensuche ist für den Rettungshund nicht gefährlicher als ein schneller Spaziergang im Wald. Dass ein Hund mal in eine Scherbe treten oder einen Abhang runter stürzen könnte, ist nicht auszuschließen. An schwieriges Gelände und die Trümmerarbeit wird der Hund deshalb langsam und sorgfältig herangeführt. Der Hundeführer entscheidet, ob er in Trümmern ausbilden möchte.
Wie oft trainiert die Staffel?
Trümmerworkshop Wir trainieren jeden Mittwoch und Samstag, jeweils ca. 4 Stunden. Mittwochs trainieren wir auf unserem Übungsgelände Anzeigen, Gehorsam und Geräte. In den Wintermonaten ist zusätzlich Theorieunterricht. Samstags gehen wir mal vormittags, mal nachmittags in Waldgebiete, um die Suche zu üben und die Hunde in unterschiedlichen Gebieten und Geländeformationen arbeiten zu lassen. Zum Training hinzukommen unterschiedlichste Termine, z.B.: Vorführungen, Öffentlichkeitsarbeit, Schulbesuche, Sammeltermine ...
Ab wann gehe ich in Einsätze?
Sobald der Erste-Hilfe-Kurs erfolgreich abgelegt worden ist, sofern man mindestens 18 Jahre alt ist. Die Hundeführer, die noch keinen einsatzfähigen geprüften Hund haben, gehen als Helfer in Einsätze mit, um Einsatzteams zu unterstützen und sich dadurch auf eigene Einsätze vorzubereiten.
Was ist, wenn ich nicht von der Arbeit weg kann?
Wenn man Rettungshundearbeit macht, sollte man sie richtig machen. Dazu gehört, dass man die Ausbildung ernsthaft betreibt und das Ziel hat, in Einsätze zu gehen. Wenn man aber nicht von der Arbeit weg kann, die Kinder nicht allein zu Hause lassen kann oder ein anderer Grund Priorität hat, dann ist das völlig in Ordnung. Denn auch wenn sie so professionell wie möglich sein sollte, ist die Rettungshundearbeit ein Ehrenamt, das in gewissen Situationen hinten anstehen muss.
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